Rot-Grün-Rot geht mit 29-Euro-Ticket für Berlin voran – Absenkung beim Sozialticket muss folgen

Anne Helm & Carsten Schatz

Zur gestrigen Entscheidung des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) erklären die Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE im Berliner Abgeordnetenhaus, Anne Helm und Carsten Schatz:

„Wir begrüßen die Zustimmung des VBB zur Einführung eines Berliner 29-Euro-Tickets ab dem 1. Oktober 2022. Damit werden viele Berlinerinnen und Berliner, die aktuell unter den stark steigenden Preisen für Energie und Grundversorgung leiden, wirksam entlastet.

DIE LINKE hatte bereits zum Start des 9-Euro-Tickets gefordert, dieses nicht einfach nach drei Monaten auslaufen zu lassen, sondern längerfristig fortzuführen. Leider haben sich insbesondere die FDP-Bundesminister für Verkehr und Finanzen dieser Idee lange verweigert. Und auch jetzt sind noch viele Fragen über die Ausgestaltung eines bundesweit gültigen Nahverkehrsticket ab dem 1. Januar 2023 offen. Deshalb ist gut, dass Rot-Grün-Rot in Berlin nun voran geht, den Zeitraum bis zum nächsten Jahr überbrückt und zugleich Maßstäbe setzt.

Weniger gut ist, dass die Senatsverwaltung für Mobilität bisher beim VBB noch keine Absenkung des Berlin-Tickets S (Sozialticket) beantragt hat. DIE LINKE erwartet, dass dies schnellstmöglich nachgeholt wird, so dass auch die Menschen, die besonders unter der Krise leiden, eine spürbare Entlastung erfahren.“