BVG stärkt Präsenz von Sicherheitspersonal auf der U5

Rot-Grün-Rot hat sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt zur Erhöhung der Fahrgastsicherheit die Anzahl der Bahnhofswachen zu erhöhen und mehr Personal in der Bahn einzusetzen. Im März 2022 hat die BVG angekündigt zusätzliche Bahnhofsaufsichten einzustellen. Die Zahl der Bahnhofsaufsichten wird um 50 Prozent erhöht. Bisher arbeiteten in diesem Bereich 136 Beschäftigte, die 175 U-Bahnhöfe abdecken. Zu ihren Aufgaben zählen die Gewährleistung von Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit sowie der Kundenservice und die Fahrgastinformation.

Es war eine absolute Fehlentscheidung das Personal auf dem Bahnsteig abzubauen, umso wichtiger ist es, dass der Berliner Senat und die BVG umsteuern und die Zahl der Bahnhofsaufsichten erhöht wird. Mehr Präsenz bedeutet auch eine Steigerung der Attraktivität der öffentlichen Verkehrsmittel.

Wir haben gefordert, dass auch die Bahnhofsaufsichten auf der Linie U5 erhöht werden. Ein besonderer Schwerpunkt sollte der U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord sein. Der Bahnhof ist mittlerweile auf Platz 12 in der Liste der U-Bahnhöfe, die am meisten von Vandalismus betroffen sind.

Nun hat die BVG angekündigt, dass sie auch ihre Präsenz an den Bahnhöfen der U5 erhöhen wird. Zu den bis zu 40 bereits nächtlich besetzten Bahnhöfen kommen seit dem 1. Juni 2022 weitere 20 hinzu. Vorerst bis Ende August wird von Sonntag bis Donnerstag, jeweils von 22 bis 6 Uhr auf allen Bahnhöfen der U5 zwischen Frankfurter Allee und Hönow durchgängig Personal aus dem Bereich Sicherheit anzutreffen sein. Die BVG hat angekündigt eine Ausweitung der nächtlichen Personalbesetzung im Anschluss an den Sommer zu prüfen.

Wir begrüßen diese Entscheidung und setzen uns für eine Verstetigung der Präsenz von Sicherheitspersonal im Sinne der Fahrgäste ein.

Kristian Ronneburg und Bjoern Tielebein