Taktverdichtung für die RB25 (Ahrensfelde) und RB26 (Mahlsdorf) ab 2024

Das Vergabeverfahren für das Netz Ostbrandenburg ist laut Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) erfolgreich abgeschlossen worden. Die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) erhält den Zuschlag und wird ab 2024 mehr Verkehr und alternative Antriebe auf die Schiene bringen, indem erstmals batterieelektrische Fahrzeuge eingesetzt werden.

Das Netz Ostbrandenburg umfasst auch die Linien RB25 (nach Werneuchen) und RB26 (nach Müncheberg). Auch dort wird das Angebot ausgeweitet werden können. Möglich ist dies durch eine Erhöhung der Haushaltsmittel durch Rot-Rot-Grün geworden.

Die Regionalbahnlinien RB25 und RB26 werden ab 2024 von Montag bis Freitag einen Halbstundentakt anbieten. Auch die Qualitätsstandards werden erhöht. Beispielsweise wird es kostenloses WLAN und spezielle Stellplätze für Fahrräder geben.

Dazu erklärt Kristian Ronneburg, verkehrspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus:

„Die Angebotsausweitung auf den Linien RB25 und RB26 ist ein sehr wichtiger Schritt, um die Schiene attraktiver zu machen. Es freut mich sehr, dass wir in Berlin die nötigen Mittel für den Aufwuchs an Leistung bereitstellen konnten. Dennoch wird es weiterhin Einschränkungen bei der ersten Umsetzung des Halbstundentaktes geben, wie eine schriftliche Anfrage von mir gezeigt hat. Umso dringlicher ist also der Infrastrukturausbau auf der Ostbahn, die eine große und steigende Bedeutung als Hauptverbindung

zwischen Deutschland, Polen und dem Baltikum für den Regional- und Güterverkehr und für künftigen internationalen Fernverkehr besitzt und deshalb durchgehend zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert werden muss.“

Die vollständige Anfrage und die Antworten des Senats finden Sie hier.