Für eine leistungsfähige Nord-Süd-Verbindung auf Straße, Schiene und Wegen

Bild: Kolb und Ripke Gesellschaft von Architekten mbH

Die tangentiale Verbindung Ost, kurz TVO genannt, nimmt Gestalt an. In dieser Wahlperiode wurden wichtige Schritte zur Umsetzung des seit Jahrzehnten geplante Straßenprojekts gemacht. Die Trassenführung steht weitgehend fest, die Planungen laufen und ein Planfeststellungsverfahren soll Anfang 2022 endlich eröffnet werden.

Auf Initiative des Verbandes Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN) haben Vertreter:innen aus Politik und Wirtschaft sowie Anwohner:innen den Berliner Senat nun in einer Resolution aufgefordert das Planfeststellungsverfahren zügig anzugehen.

Zu den Unterzeichner:innen zählen die Marzahn-Hellersdorfer Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle, die Bundestagsabgeordnete für Marzahn-Hellersdorf, Petra Pau, Bezirksstadträtin und Kandidatin als Bezirksbürgermeisterin Juliane Witt, die LINKE Abgeordnete für Biesdorf, Regina Kittler, sowie Kristian Ronneburg, verkehrspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus und Bezirksvorsitzender der LINKEN. Marzahn-Hellersdorf.

Dazu erklärt Kristian Ronneburg:

„Für uns als LINKE ist die Straßen-TVO ein Baustein für das große Gesamtprojekt endlich eine leistungsfähige Nord-Süd-Verbindung herzustellen und die Biesdorferinnen und Biesdorfer vom Durchgangsverkehr und letztlich den gesamten Stadtbezirk zu entlasten. Der öffentliche Nahverkehr sowie der Fuß- und Radverkehr müssen mitgedacht, geplant und umgesetzt werden. Wir brauchen die TVO auf Straße und Schiene, daher setzen wir uns auch dafür ein, dass der Senat nun auch den südlichen Abschnitt der Nahverkehrstangente zusätzlich in das Investitionsprogramm „i2030“ aufnimmt. Der Systementscheid – S-Bahn oder Regionalbahn – muss zügig vorangebracht werden.“