Marzahn-Hellersdorf braucht einen Klimabürger:innenrat

Seit Monaten diskutiert die Berliner Stadtgesellschaft und das Berliner Abgeordnetenhaus über die Forderung der Volksinitiative „Klimaneustart“, einen Klimabürger:innenrat für Berlin einzurichten. Die Berliner Linksfraktion hat sich als erste im Abgeordnetenhaus vertretene Fraktion zu den Zielen der Initiative bekannt (https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/michael-efler/detail/news/linksfraktion-setzt-sich-fuer-klimabuerger-innenrat-ein/). Der Rat soll Vorschläge und sozial gerechte Handlungsempfehlungen für ein klimaneutrales Berlin im Sinne des 1,5 Grad-Limits des Pariser Klimaschutzabkommens entwickeln. Heute hat die rot-rot-grüne Koalition im Fachausschuss des Abgeordnetenhauses einen Antrag auf den Weg gebracht, in dem sie das Anliegen unterstützt und den Senat dazu auffordert einen solchen Klimabürger:innenrat einzurichten.

Dazu erklären Stefanie Wagner-Boysen, Direktkandidatin für Kaulsdorf-Süd/Mahlsdorf, und Kristian Ronneburg, Bezirksvorsitzender der LINKEN. Marzahn-Hellersdorf:

„Es ist ein wichtiges Signal für den Klimaschutz, das heute vom Abgeordnetenhaus ausgeht. Wir sind der Meinung, dass es auch in den Berliner Bezirken Klimabürger:innenräte geben sollte, die mit ihrem Wissen um die lokalen Probleme und Herausforderungen gemeinsam mit der Politik daran mitwirken wirksame Klimaschutzmaßnahmen auf den Weg zu bringen und deren Akzeptanz in der Breite der Gesellschaft zu befördern. Dieses lokale Wissen, das es in unserem Bezirk gibt – von der Großsiedlung bis hin zum Siedlungsgebiet, von der Auszubildenden über die Pflegerin bis hin zur Unternehmerin – wollen wir in einem Klimabürger:innenrat abbilden und so sozial gerechte Maßnahmen für ein klimaneutrales Marzahn-Hellersdorf unter breiter Beteiligung auf den Weg bringen.“