Alte Hellersdorfer Straße soll zum 1. Quartal 2021 Quartiersmanagement-Gebiet werden

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Am 14. Januar 2020 hat der Berliner Senat auf Vorlage der Senatsverwaltung Stadtentwicklung und Wohnen die Fortschreibung der Förderkulisse Quartiersmanagement / Sozialer Zusammenhalt beschlossen und damit neue Quartiersmanagement-Gebiete festgelegt.

Das Bund-Länder-Programm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ hat zum Ziel, sozial benachteiligte Quartiere zu stabilisieren, die Lebensbedingungen in diesen Quartieren zu verbessern und zum sozialen Zusammenhalt in der Stadt beizutragen. Mit dem Programm werden finanzielle Mittel für sozio-integrative und bauliche Projekte in verschiedenen Handlungsfeldern (u.a. Bildung, Nachbarschaft, Öffentlicher Raum) bereitgestellt und dabei wird besonders auf die Mitwirkung der Bewohnerinnen und Bewohner und der Akteure (Träger, Vereine, Initiativen etc.) im Quartier gesetzt.

Die Festlegung der Quartiersmanagement-Gebiete erfolgt auf Basis des Monitorings Soziale Stadtentwicklung. Dabei werden vier Index-Indikatoren, die jeweils als Status und als Dynamik (Veränderung Status über 2 Jahre) dargestellt werden, herangezogen:

Arbeitslosigkeit, Langzeitarbeitslosigkeit, Transferbezug und Kinderarmut.

Der Senat hat festgelegt, dass u.a. in Marzahn-Hellersdorf ein neues Quartiersmanagement-Gebiet an der Alten Hellersdorfer Straße eingerichtet wird.

Angestrebt wird der Start im 1. Quartal 2021. Zu Beginn sind Informations-, Aktivierungs- und Beteiligungsprozesse mit Veranstaltungen vor Ort vorgesehen. Bis Ende 2021 sollen die Beteiligungsgremien (u.a. Quartiersrat) eingerichtet sein.

Dazu erklärt Kristian Ronneburg, direkt gewählter Abgeordneter für Hellersdorf-Süd/Kaulsdorf-Nord:

„Es ist leider notwendig, dass das Quartier an der Alten Hellersdorfer Straße zusätzliche Unterstützung braucht. Deshalb freut es mich wiederum, dass der rot-rot-grüne Senat nun beschlossen hat in dem Gebiet ein Quartiersmanagement einzurichten. Damit werden sich neue Fördermöglichkeiten für den Kiez und seine Bewohnerinnen und Bewohner erschließen und hoffentlich ein Beitrag dafür geleistet werden, dass der soziale Zusammenhalt gestärkt wird. Viele Baustellen müssen angepackt werden: Die Unterstützung junger Alleinerziehender, die Sanierung und Neugestaltung von Spielplätzen, die Schaffung attraktiver Begegnungsorte im Kiez und vieles mehr.

Ich werde als Abgeordneter den Prozess der Entwicklung des Quartiersmanagements konstruktiv begleiten und möchte mich zunächst für eine optimale Vorbereitung des Quartiersmanagements einsetzen. Dazu zählt aus meiner Sicht eine Vernetzung der Akteure im Kiez. Dazu werde ich das Gespräch mit allen suchen.“