Solidarität mit dem ISAMU Karate e.V.

ISAMU02Heute habe ich den ISAMU Karate e.V. in Hellersdorf besucht. Bei dem Verein trainieren mehr als 140 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Seit 2013 haben die Kampfsportlerinnen und Kampfsportler ihr Domizil in der Lubminer Straße in der Nähe des U-Bahnhofs Kaulsdorf-Nord. Zwar hat der Verein nur einen befristeten Mietvertrag von der landeseigenen Wohnungsgesellschaft Berlinovo, aber bisher gab es keinen Hinweis der Gesellschaft, dass der Vertrag zum Ende des Jahres nicht verlängert werden könnte. Im November 2019 kam dann aber die schockierende Mitteilung: Bis Ende des Jahres soll der Verein die Räume verlassen und am 02. Januar 2020 die Schlüssel übergeben. Kurz und knapp teilt die Berlinovo noch mit, dass eine Verlängerung des Mietverhältnisses nicht möglich sei.

ISAMU01Ich finde dieses Vorgehen völlig unverständlich und werde mich als Wahlkreisabgeordneter umgehend für den Verein gegenüber der Berlinovo einsetzen. Die Sportlerinnen und Sportler sind in unserem Kiez fest verankert. Der Verein hat mit Jugendklubs, Schulen und weiteren sozialen Einrichtungen im Stadtteil viele Partnerinnen und Partner. Aus den wenigen finanziellen Mitteln des ISAMU e.V. wird auch die Miete in dem Objekt in der Lubminer Straße bezahlt.

Ich fordere die Berlinovo auf, mit dem Verein konstruktive Gespräche über die Fortführung des Mietvertrages zu führen. Es kann von einer landeseigenen Gesellschaft erwartet werden, dass ein gemeinnütziger Verein nicht einfach vor die Tür gesetzt wird. Ich werde auch umgehend mit dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf darüber beraten, wie der Bezirk den Verein unterstützen kann.