Presseerklärung: Tesla-Ansiedlung in Berlin-Brandenburg – CleanTech Business Park sollte Standort für das geplante Designzentrum werden

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Am 12.11.2019 hat Tesla-Gründer Elon Musk öffentlich angekündigt in Brandenburg die vierte „Gigafactory“ bauen zu wollen. Dabei handelt es sich um Fabriken, in denen Autos und Batteriezellen gebaut werden sollen. Außerdem will Tesla in Berlin ein europäisches Design- und Entwicklungszentrum gründen.

Dazu erklären Dr. Manuela Schmidt, Wahlkreisabgeordnete für Marzahn-Mitte, und Kristian Ronneburg, Bezirksvorsitzender der LINKEN. Marzahn-Hellersdorf:

„Die Entscheidung von Tesla, sich in der Metropolregion Berlin-Brandenburg anzusiedeln, begrüßen wir sehr. Wir hoffen, dass es sich um eine belastbare Ankündigung handelt und Wort gehalten wird. Die Entscheidung die Produktion in der Nähe des BER im brandenburgischen Grünheide anzusiedeln, ist ein starkes Zeichen zur Stärkung der Wirtschaft in der Region. Nicht weit entfernt und damit auch strategisch perfekt angebunden ist der CleanTech Business Park in Marzahn-Hellersdorf. Wir würden es daher ausdrücklich begrüßen, wenn die Standort-Entscheidung für das neue Design- und Entwicklungszentrum zugunsten dieses Standorts fällt. Der CleanTech Park Marzahn ist mit 90 ha Berlins größtes zusammenhängendes Industrieareal und ist sowohl über die Schiene als auch über die Straße gut und schnell mit der Mitte der Stadt verbunden. Zugleich bietet er allen Unternehmen ein enormes Entwicklungspotential. Verbunden mit dem CleanTech Park ist das Gewerbeareal Berlin eastside, in dem etwa 2.500 Unternehmen angesiedelt sind, und das CleanTech Innovation Center als Ort für Start ups und wachsende Unternehmen aus der Branche der sauberen und nachhaltigen Technologien. Wir schlagen der Senatswirtschaftsverwaltung, dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf und der WISTA Management GmbH vor diesen Standort mit Tesla ernsthaft zu prüfen.

Es sollte allerdings nicht vergessen werden, dass Tesla in den USA durch schlechte Arbeitsbedingungen und Gewerkschaftsfeindlichkeit aufgefallen ist. Für uns steht fest: Tesla muss sich an die Regeln der guten Arbeit halten, an das Betriebsverfassungsrecht und an die Tarifbindung.“