Aktuelle Informationen zum Wohnungsbauvorhaben neben dem Spreecenter

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Skizze der ursprünglich veröffentlichten Planungen (2016)

Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass in der Ludwigsluster Straße 100 neben dem Spreecenter neue Wohnungen entstehen sollen. Bisher war zu vernehmen, dass zwei Hochhäuser auf dem Gelände entstehen werden, die mit einer Tiefgarage unterkellert werden sollten (wir berichteten 10. Oktober 2017, 08. Februar 2019). Auf Nachfrage beim Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf sind nun aktuelle Informationen (04.09.2019) bekannt geworden.

Die dortigen Gewerbeflächen wurden bereits vor Längerem leergezogen und der Abriss des alten Gebäudes ist im Gange. Wann die Abrissarbeiten beendet sein werden, ist dem Bezirksamt nicht bekannt.

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Altes Gebäude, derzeit findet der Abriss statt

Dem zuständigen Fachbereich Wohnungsaufsicht, Bauaufsicht und Denkmalschutz liegt seitens des Bauherrn, der BUWOG Bauträger GmbH, ein Bauantrag für zwei Wohnhochhäuser mit jeweils 12 Etagen vor. Insgesamt sollen 168 Wohneinheiten entstehen, ein Drittel werden barrierefrei sein. Hierbei wird es sich um 1-, 2- und 3-Raumwohnungen handeln. Der Bauantrag ist noch nicht entschieden und wird derzeit geprüft.

Die ursprünglich angedachte Tiefgarage soll es nicht geben. Stattdessen sind einige PKW-Stellplätze auf der zum Gelände gehörenden Freiflächen geplant, ebenso werden Fahrradstellplätze geschaffen.

Da es sich beim Bauherrn um eine Bauträgergesellschaft handelt, ist davon auszugehen, dass diese nicht selbst die Vermietung und Verwaltung der neuen Wohnhäuser inne haben wird. Vielmehr wird eine Wohnungsgesellschaft die Gebäude übernehmen. Welche dies sein wird, ist bisher noch unbekannt. Daher lassen sich auch noch keine Aussagen über die zu erwartenden Miethöhen treffen.

Es muss jetzt schnell Klarheit geschaffen werden, wann mit einem Bescheid zum Bauantrag und einem Baubeginn zu rechnen ist. Frühzeitig müssen zwischen Bezirksamt, Bauherrn und den Anliegern – u.a. dem Spreecenter und Bewohnerinnen und Bewohnern im Umfeld – Verabredungen über die Bewältigung der verkehrlichen Einschränkungen während der Bauzeit getroffen werden. Ebenso sollten mögliche Belästigungen durch Lärm und Bauschmutz mit den Betroffenen im Vorfeld besprochen werden.

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