Neue Zukunftsperspektiven für das ehemalige „Haus der Gesundheit“

HdGAm 30. Juli 2019 führte mein Kiezspaziergang in Hellersdorf-Süd u.a. in die Räumlichkeiten des seit Jahren leerstehenden „Haus der Gesundheit“ in der Etkar-Andre-Straße. Die Schließung wurde 2014 nötig, da der Brandschutz nicht mehr den notwendigen Standards entsprach. Eine vollständige Sanierung würde mehr als 20 Millionen Euro kosten. Geld, das der Bezirk allein nicht aufbringen kann. Auf der Suche nach alternativen Nutzungsmöglichkeiten für das Objekt deuten sich verschiedene Lösungen an, die der Bezirk nun näher prüfen muss.

Dazu erklärt Kristian Ronneburg:

„Ich sehe in erster Linie das Land Berlin in der Pflicht die Mittel dafür bereitzustellen, dass das „Haus der Gesundheit“ wieder einer öffentlichen Nutzung zugeführt werden kann. Auch verschiedene Landesunternehmen suchen nach Räumen. Denkbar wäre es, dass künftig im Haus eine Nutzung sowohl durch das Gesundheitsamt des Bezirks als auch durch ein Landesunternehmen erfolgt.

Berlins Verwaltung wächst wieder und das ist ein gutes Zeichen, denn es geht darum, dass Berlin nach den Jahren des Sparens endlich wieder funktioniert, v.a. die Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger. Es wäre darüber hinaus ein gutes Zeichen, wenn sich künftig mehr Institutionen und Ämter des Landes in Marzahn-Hellersdorf ansiedeln würden.“

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