Grundsteinlegung für Hochhaus am Kastanienboulevard

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Gabriele Hiller und Kristian Ronneburg, Sommer 2016 vor der Ruine der Kaufhalle auf dem Kastanienboulevard

Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GESOBAU erweitert intensiv ihren Bestand in Hellersdorf. Neben den bereits laufenden Projekten im Kummerower Ring, der Lion-Feuchtwanger-Straße und der Tangermünder Straße beginnt nunmehr das Baugeschehen in der Stollberger Straße. Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle und Vertreterinnen und Vertreter der GESOBAU und des Projektentwicklers Haberent legten heute Vormittag den Grundstein für insgesamt 149 neue Wohnungen am Kastanienboulevard. Die Hälfte der neuen Wohnungen werden gefördert und zu einer Kaltmiete von 6,50 € pro qm angeboten.

Um die beiden geplanten Baukörper wurde im Vorfeld im Bezirk eifrig debattiert. Geplant ist ein Hochhaus mit 14 Etagen sowie ein ergänzender Winkelbau mit sieben Etagen. Ob ein solches Hochhaus nach Hellersdorf passt und was als „kiezverträglich“ gilt oder nicht, sorgte für Diskussionen .

Hierzu erklärt der Wahlkreisabgeordnete Kristian Ronneburg: „Die Ruine der alten Kaufhalle am Kastanienboulevard ist nun schon länger Geschichte. Jahrelang haben sich Anwohner*innen sowie Bezirks- und Landespolitiker*innen für einen Abriss und eine Entwicklung des Areals eingesetzt. „Eigentum verpflichtet“ war die stetige Mahnung der LINKEN Hellersdorfer Abgeordneten Gabriele Hiller und mir an den privaten Eigentümer, der sich lange Zeit nicht um das verfallende Gebäude und den Kiez gekümmert hat. Daher ist es umso erfreulicher, wenn nun ein landeseigenes Wohnungsunternehmen an dieser Stelle neuen und bezahlbaren Wohnraum schafft.

Ebenso erfreulich ist, dass das Erdgeschoss des Gebäudes für soziale und öffentliche Zwecke genutzt werden wird. Nach der Fertigstellung kann dann auch endlich mit der Aufwertung des Boulevards insgesamt begonnen werden. Entsprechende Planungen liegen bereits vor. Unser Stadtteil und damit die Anwohnerinnen und Anwohner müssen vom Neubau in Sachen Wohn- und Lebensqualität profitieren, dann werden auch 14 Etagen „kiezverträglich“ sein.“

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