Marzahn-Hellersdorf leistet großen Beitrag für die Schaffung neuen Wohnraums in Berlin – Westbezirke unter CDU- und SPD-Führung müssen endlich nachziehen!

Bis 2021 strebt Berlin ein Bestandswachstum städtischer Wohnungen auf 340.000 an. Zum Stichtag 31.12.2018 verfügten die städtischen Wohnungsbaugesellschaften über einen Gesamtbestand von 309.086 Wohnungen (2016 = 297.187 Wohnungen) und 367 Neubauvorhaben (2017 = 338 Vorhaben) mit 46.385 Wohnungen (2017 = 42.035 Wohnungen).

Insgesamt sind 390 geplante Wohnungsneubauvorhaben mit 49.616 Wohnungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaften in Planung. Für den Zeitraum 2017 bis 2021 gehen die städtischen WBG derzeitig von einem Baubeginn für 31.566 Wohnungen (2017 = 30.535 Wohnungen) und geplante Fertigstellung von 26.149 Wohnungen aus.

In allen Berliner Bezirken werden neue Wohnungen geschaffen. Marzahn-Hellersdorf befindet sich mit einem Anteil von 16 % an geplanten Wohnungen (1.445 degewo, 3.162 GESOBAU, 138 Gewobag, 167 HOWOGE, 2.946 STADT UND LAND 7.858) auf dem zweiten Platz im Berliner Vergleich hinter Lichtenberg. Die wenigsten neuen Wohnungen werden in Charlottenburg-Wilmersdorf (1%, 449), Reinickendorf (2%, 902) und Steglitz-Zehlendorf (2%, 1.000) geplant.

Für 2017 bis 2021 ist ein geplanter Baubeginn von insgesamt 31.566 Wohneinheiten städtischer Wohnungsbaugesellschaften angezeigt worden. 2018 lag die Anzahl der Fertigstellungen von Wohneinheiten bei 3.591 Wohneinheiten. In 2019 ist die Fertigstellung von ca. 5.000 Wohnungen geplant.

Dazu erklärt Kristian Ronneburg, Bezirksvorsitzender der LINKEN. Marzahn-Hellersdorf:

Die geplanten Neubauzahlen für Marzahn-Hellersdorf zeigen welch großen Anteil der Bezirk in Kooperation mit den städtischen Wohnungsbaugesellschaften leistet, attraktiven und bezahlbaren Wohnraum für alle Menschen in der Stadt zu schaffen. Vorbei sind endlich die Zeiten der vergangenen Legislaturperiode als der LINKEN im Bezirk noch von anderen Parteien erklärt wurde, dass mehrgeschossiger Wohnungsbau nicht nötig wäre. Auffällig sind die marginalen Anstrengungen einiger Westberliner Bezirke neue Wohnungen zu bauen. Das ist besonders bemerkenswert, gehört doch die Mehrheit der dortigen Bezirksamtsmitglieder Parteien an, die vorgeben alles für den Wohnungsneubau in der Stadt zu tun. Das genaue Gegenteil ist der Fall und zeigt mit welchem politischen Zynismus die Losung „Bauen, bauen, bauen!“ von einigen ausgegeben wird.“