Keine Einzäunung des Kienbergparks!

 

Zu der Forderung der CDU-Fraktion in der BVV-Marzahn-Hellersdorf aufgrund von Vandalismus den Kienbergpark einzuzäunen, erklärt Kristian Ronneburg, Abgeordneter für den Wahlkreis Hellersdorf-Süd/Kaulsdorf-Nord:

„Nachdem die CDU bereits kurz vor Ende der IGA 2017 entgegen aller Planungen des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf und vorheriger Versprechen forderte, dass der neu entstandene Kienbergpark einzuzäunen sei, wiederholt sie nun mit einem neuen Antrag für einen „Masterplan“ für die „Gärten der Welt“ und den Kienbergpark diese Forderung abermals. Sie stellt sie in den Mittelpunkt ihres Plans und leistet damit dem Anliegen des Bezirks, einen Volkspark für alle Menschen zu schaffen, einen Bärendienst.

Hintergrund des Antrags sind diverse Vandalismus-Schäden, die in den letzten Monaten im Kienbergpark und den „Gärten der Welt“ festgestellt wurden. Wir nehmen diese Sachbeschädigungen sehr ernst. Diese Taten sind auf das Schärfste zu verurteilen. Zäune werden jedoch kaum verhindern können, dass Personen auch weiterhin gezielt versuchen werden Schäden anzurichten. Sowohl die intensive Bestreifung als auch die Einzäunung der „Gärten der Welt“ haben bisher nicht dazu geführt, dass Vandalismus dort verhindert werden kann. Wir brauchen also keine Holzhammer-Lösung für unseren Kienbergpark, sondern ein kluges und besonnenes Agieren aller beteiligten Akteure.

Für DIE LINKE in Marzahn-Hellersdorf steht fest, dass keine Entscheidung an den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den Nutzerinnen und Nutzern des Kienbergparks vorbei getroffen werden darf. Deswegen hatte die Linksfraktion auch im Oktober 2017 in der Bezirksverordnetenversammlung den Vorschlag durchgesetzt, ein Monitoring-System zwischen Bezirksamt, Grün Berlin GmbH und Bürgerinnen und Bürgern zu entwickeln. Ziel ist es, gemeinsam mit der Anwohnerschaft darüber beraten zu können, welche konkreten Schäden entstanden sind und welche Maßnahmen dagegen sinnvoll wären. Dieses System ist bis heute nicht eingerichtet worden. Deswegen fordere ich umso dringlicher, dass dieser Auftrag endlich umgesetzt wird.“

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