Noch kein neues Grundstück für Neubau der Freiwilligen Feuerwehr Mahlsdorf – Bezirk sollte Änderung des Bebauungsplans prüfen

20180106_121500Da die räumlichen Bedingungen in der Donizettistraße die Ansprüche an einen modernen Feuerwehr-Standort nicht erfüllen, wird seit geraumer Zeit nach einem neuen Standort für die Freiwillige Feuerwehr Mahlsdorf gesucht. Bisher wurde die Machbarkeit eines Neubaus auf dem Areal „An der Schule/ Landsberger Str. 6-8“, das sich im Besitz der TLG Immobilien AG befindet, geprüft.

Aus einsatztaktischer Sicht bevorzugt die Berliner Feuerwehr das Grundstück „An der Schule“. Dieser Teil des Grundstücks ist jedoch laut Aussagen der TLG für die Entwicklung des Gesamtstandorts von großer Bedeutung und stehe daher für einen Neubau der Wache der Freiwilligen Feuerwehr derzeit nicht zur Verfügung. Das von der TLG angebotene Alternativgrundstück „Landsberger Straße“ auf der gegenüberliegenden Seite des Areals ist aus einsatztaktischer Sicht laut Feuerwehr ungünstiger gelegen.

Aus einer Schriftlichen Anfrage im Berliner Abgeordnetenhaus (18/17967) geht hervor, dass sich die TLG auf der westlichen Seite des Grundstücks auch ein Mischgebiet vorstellen könne, in das der Neubau der Feuerwache eventuell integriert werden könnte. Notwendig dafür wäre eine Änderung des sich in der Aufstellung befindlichen Bebauungsplans XXIII-4a, der für den Gesamtstandort ein Gewerbegebiet vorsieht.

Dazu erklären Bjoern Tielebein, Vorsitzender der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf und Kristian Ronneburg, Mitglied des Abgeordnetenhauses:

„Wir unterstützen ausdrücklich alle Bemühungen des Bezirks und des Senats gemeinsam mit der TLG und der Feuerwehr endlich ein neues Grundstück für eine neue Wache der Freiwilligen Feuerwehr Mahlsdorf zu finden. Da keine weitere Grundstücksalternative in Sicht ist, schlagen wir vor, dass der Bezirk eine Änderung des Bebauungsplans XXIII-4a prüft, um den Neubau einer Wache in einem „Mischgebiet“ zu ermöglichen. Einen entsprechenden Antrag hat die Linksfraktion in der BVV gestellt. Weitere Verzögerungen müssen unbedingt vermieden werden, denn ein Neubau ist dringend notwendig, damit die Freiwillige Feuerwehr mit den steigenden Anforderungen Schritt halten kann und gleichzeitig optimale Bedingungen für die Kameradinnen und Kameraden bereitgestellt werden.“

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