Bürgerbrief Neujahr 2017

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Bürgerinnen und Bürger,

bei der Wahl im September 2016 wurde ich für Hellersdorf-Süd/Kaulsdorf-Nord direkt in das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt. Dort vertrete ich Ihre Interessen und engagiere mich für unsere Wohngebiete. Im Berliner Abgeordnetenhaus bin ich für die Themen Bürgerschaftliches Engagement, Petitionen und Verkehr zuständig. Diese Bereiche möchte ich nutzen, um unsere Stadtteile liebens- und lebenswerter zu machen.

Und es gibt viel zu tun!

Eine der größten Herausforderungen wird die im kommenden Jahr im Bezirk stattfindende IGA 2017 sein.

Die Sanierung des U-Bahnhofes Kienberg/Gärten der Welt (ehemals Neue Grottkauer Straße) für die IGA wird eine sichtbare Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der barrierefreien Zugänglichkeit mit sich bringen. Darüber freue ich mich besonders.

Gegenüber der IGA, dem Bezirksamt und dem Senat werde ich mich dafür einsetzen, dass dieses Großevent auch für Sie ein spannendes Erlebnis wird. In der Bezirksverordnetenversammlung hat der damals zuständige Bezirksstadtrat auf Anfrage der LINKEN zugesagt, dass es für Anwohnerinnen und Anwohnern, die in den vergangenen Jahren durch Umbaumaßnahmen rund um das Geländ und den U-Bahnhof beeinträchtigt wurden, noch einen möglichen Preisnachlass geben soll. Dies werde ich gegenüber der IGA einfordern. Ein besonderes Anliegen ist für mich die freie und kostenlose Zugänglichkeit des Kienbergs und der durch die IGA genutzten Flächen nach dieser Veranstaltung. Ich werde Sie umgehend informieren, sobald ein konkreter Termin zur Wiederfreigabe des Geländes feststeht.

Große Sorgen bereitet mir die unzureichende Parkplatzversorgung während der IGA. Es muss verhindert werden, dass die an das Gelände angrenzenden Wohngebiete dauerhaft zugeparkt werden. Der frühere Bezirksstadtrat Gräff (CDU) hat hierbei in den vergangenen Jahren keine sinnvolle Lösung erarbeitet. Er geht davon aus, dass es nicht ausreichend Parkplätze geben wird. Das Bezirksamt und der Senat müssen hier dringend umfassend informieren. Es muss gesichert werden, dass Anwohnerinnen und Anwohner ausreichend Parkplätze in ihrem Wohngebiet haben.

Auch im Süden unseres Wahlkreises passiert einiges. Am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord konnte die neue Buswendeschleife fertig gestellt werden. Die BVG hat damit erheblich zur Verbesserung der Anbindung zwischen U-Bahn und Bus beigetragen und insgesamt das Straßenbild verbessert. Der U-Bahnhof selbst braucht jedoch noch zusätzliches Engagement, eine Sanierung ist dringend notwendig. Hier werde ich mich gegenüber der BVG und dem Senat stark machen, dass dieser und weitere Bahnhöfe der U5-Linie endlich barrierefrei umgebaut und damit für alle Nutzerinnen und Nutzer attraktiver werden.

Wie im vergangenen Jahr bekannt wurde, plant der Eigentümer der Gebäude am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord, die bisherige REWE-Kaufhalle abzureißen und einen Neubau mit Verkaufs- und Wohnflächen zu errichten. Hierzu braucht es eine umfassende Informationspolitik seitens des Investors. Ich werde Sie schnellstmöglich über meine Gespräche informieren und ein rasche Bürgerversammlung zu den Plänen anregen.

Der Boulevard Kastanienallee hat in den vergangenen Jahren eine gute Entwicklung erlebt. Auf Initiative der LINKEN konnte dort ein Quartiersmanagement eingerichtet werden. Das bedeutet, dass für dieses Wohngebiet zusätzliche Gelder zur Verfügung gestellt werden und kleine und größere Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität umgesetzt werden können. Der Quartiersrat wurde nunmehr erstmals gewählt und wird jetzt seine Arbeit aufnehmen. Engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen aus Hellersdorf arbeiten dort gemeinsam.

Eine große Herausforderung bleibt die Verbesserung des Kiezumfeldes. Die ehemalige Kaufhalle auf dem Boulevard ist leider ein Schandfleck. Gemeinsam mit Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle werde ich mich gegenüber dem Eigentümer für einen schnellen Abriss einsetzen. Dieser hatte im Sommer 2016 dem damals zuständigen Bezirksstadtrat Gräff versprochen, dass eine Beseitigung der Ruine Anfang 2017 angegangen werden soll. Davon hat sich der Besitzer jedoch wieder verabschiedet. Es kann nicht sein, dass sich ein privater Eigentümer aus der Verantwortung stiehlt. Ich werde Sie auch weiterhin über den Fortgang der Gespräche hierzu informieren.

Ich werde mich auch im Jahr 2017 für unsere Stadtteile engagieren und freue mich mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Ihre Anliegen, Wünsche und Kritiken sind herzlich willkommen!

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben ein gesundes, friedliches und erfolgreiches Jahr 2017!

Herzliche Grüße

Ihr Kristian Ronneburg

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